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Limburger Lösung Teil II

Beiträge auch bei geförderten TV-Koproduktionen

Nach rascher Einigung aller Beteiligten, zukünftig auch für fernsehgeförderte Koproduktionen Anstaltsbeiträge an die PKR abzuführen, wurde die Ergänzung zur Limburger Lösung nun unterzeichnet und tritt rückwirkend zum 1. Januar 2018 in Kraft.

Geltungsbereich Limburger Lösung 2016: Voll- und teilfinanzierte Auftrags- und Koproduktionen
Die nach ihrem Verhandlungsort Limburg benannte „Limburger Lösung“ war am 1. November 2016 in Kraft getreten. Die bereits unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten denjenigen Produzenten, die Beiträge an die Pensionskasse Rundfunk abführen, bei voll- und teilfinanzierten Auftragsproduktionen die PKR-Beiträge zu 100 Prozent auf Nachweis erstatten. Bei Fernseh-Koproduktionen teilen sich Sender und Produzenten die Anstaltsbeiträge je nach Höhe ihres Finanzierungsanteils.

Erweiterung der Limburger Lösung 2017: Aufnahme der geförderten Fernseh-Koproduktionen
Im September 2017 kam es zur erneuten Gesprächsaufnahme. Gegenstand war nun die Klärung der Zahlung und Erstattung von PKR-Anstaltsbeiträgen bei geförderten Fernseh-Koproduktionen. Analog zu den Koproduktionen ohne Förderung erstatten ARD und ZDF den Produzenten auch in diesem Fall die Pensionskassen-Beiträge in Höhe ihres jeweiligen Finanzierungsanteils. Neu ist die Zusage der Produzenten, künftig ihre und die auf die Fernsehförderung entfallenden Anstaltsbeiträge an die Pensionskasse Rundfunk abzuführen. Zuvor hatten die Förderinstitutionen darauf hingewiesen, dass die Produzenten die Beiträge wirksam in die Kostenkalkulation gegenüber der Fernsehförderung einstellen können.

Verbindlichkeit und Sicherheit für alle PKR-Mitglieder
Die Branche begrüßt die finale Einigung. „Sie schafft endgültig die lang ersehnte Klarheit und sichert so das Modell Pensionskasse Rundfunk, das auf Sicherheit und Vertrauen aufgebaut ist.“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Martin Schrader den Verhandlungserfolg.



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