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PKR unterstützt Umfrage „Vielfalt im Film“

Noch bis Sonntag mitmachen bei der  Umfrage zu Diskriminierung und Vielfalt vor und hinter der Kamera  

Erstmalig bekommen Filmschaffende in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Möglichkeit, sich in einer Umfrage über ihre Erfahrungen hinsichtlich Chancengleichheit, Vielfalt und Diskriminierung in der Filmbranche zu äußern.

Die Onlineumfrage Vielfalt Im Film endet, am Sonntag, 1. November, und richtet sich an alle Filmschaffende vor und hinter der Kamera.

Ein breites Bündnis aus Vereinen, Unternehmen und Verbänden beleuchtet erstmals die Vielfalt und Diskriminierung in 440 Berufen in der deutschsprachigen Film- und Fernsehbranche. Mit der Onlinebefragung wollen die Initiator*innen ein datengestütztes Gesamtbild über Diversität und Diskriminierungserfahrungen in der Filmbranche erhalten, um daraus konkrete Maßnahmen für Filmproduktionen, Filmförderung aber auch eine Politik zur Förderung einer diverseren und inklusiveren Branche abzuleiten.

Gelebte Vielfalt im Film

Die tatsächliche Diversität unserer Gesellschaft spiegelt sich bei Film- und Fernsehproduktionen sowohl vor und hinter der Kamera als auch inhaltlich kaum wider. Geschichten über das „Wir“ sind jedoch zentral für das Selbstverständnis einer Gesellschaft. Die besondere Bedeutung der Film- und Fernsehbranche zeigt sich unter anderem in der Höhe der Förderungen und Abgaben für die deutschsprachigen Film- und Fernsehproduktionen, den nach Theater und Oper am umfangreichsten geförderten Kulturproduktionen. Die gelebte Vielfalt im Film sollte daher der Gesellschaft entsprechen, die Filmförderung durch Steuergelder und Rundfunkbeiträge kollektiv mitfinanziert.

„Die Vielfalt unserer Gesellschaft muss eine Entsprechung in unserer filmischen Landschaft finden. Jede Stimme, die nicht aus der sogenannten Mitte kommt, macht unsere Filmekomplexer und damit besser“, so die Regisseurin, Drehbuchautorin und Oscar-Preisträgerin Caroline Link.

Die Menschenrechtsorganisation Citizens For Europe verantwortet die wissenschaftliche und technische Durchführung der Umfrage, die Branchenplattform Crew United unterstützt mit ihrem umfassenden Filmschaffenden-Netzwerk.

Breites Bündnis

Vielfalt im Film wird von einem breiten Bündnis getragen sowie inhaltlich und strategisch aufgebaut: Berlin Asian Film Network, Bundesverband Regie, Citizens For Europe, Crew United, Diversity Arts Culture, Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Kinoblindgänger, Korientation, Label Noir, Langer Media Consulting, Leidmedien, Panthertainment, ProQuote Film, Queer Media Society, Schwarze Filmschaffende Community.

Zahlreiche Unterstützer*innen

Vielfalt im Film wird unter anderem gefördert von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst, der Bundesagentur für Arbeit – Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), der HessenFilm und Medien GmbH, der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und auch wir unterstützen diese Initiative.

Mitmachen und Erkenntnisse gewinnen

Machen auch Sie mit bei der Befragung: Denn je mehr mitmachen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Die Einladung zur Umfrage verschickt Crew United allen registrierten Nutzer*innen. Noch nicht registriert? Einfach unverbindlich und kostenlos anmelden, um den individuellen Link zur 30-minütigen Umfrage zu bekommen. Dieser generierte Link ist nur Ihnen bekannt, eine Zuordnung dieses Links zu einer Person oder Emailadresse ist technisch nicht möglich. Weitere Infos unter www.vielfalt-im-film.de. Zur Registrierung bei Crew United geht es hier https://www.crew-united.com/de

Das Hashtag: #VielfaltImFilm



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