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Einfaches Prinzip und faire Verteilung

Die Pensionskasse Rundfunk im Überblick

Bei der Pensionskasse Rundfunk VVaG bestimmen die Mitglieder – bestehend aus den Versicherten, also den Freien, und den Aufraggebern aus Funk, Film und Fernsehen. Gemeinsam zahlen sie zu gleichen Teilen für die Altersversorgung ein und ebenfalls gemeinsam bilden sie die Mitgliedervertretung – das höchste Gremium des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit (VVaG).

Die rechtlichen Rahmenbedingungen einer regulierten Pensionskasse bieten den Mitgliedern weitere Vorteile: Es gibt keine Abschlusskosten und sowohl die Kalkulationsgrundlagen als auch die Versicherungsbedingungen sind von der Aufsichtsbehörde BaFin genehmigt. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Trägerunternehmen - Sender wie Produktionsunternehmen - ist die Verwaltung sehr schlank. Die hierdurch erlangte Flexibilität kommt den Beitragszahlungen sowie der Umsetzung der Leistungen zugute.

Gemeinsam vorsorgen - Vorteile der Pensionskasse

Unser Rentenmodell ist für Freie in Film, Funk und Fernsehen sowie Sender und Produktionsunternehmen zugleich interessant und fair. Alle in der Branche Tätige wissen, dass bei Freien die Altersvorsorge – bedingt durch die unregelmäßigen Einkünfte – oftmals zu kurz kommt. Unser Modell der betrieblichen Altersversorgung bietet die Möglichkeit, rechtzeitig fürs Alter vorzusorgen.

Freie in Film, Funk & Fernsehen

  • bis zu 100 Prozent Rendite durch Auftraggeberbeiträge
  • flexible Beitragszahlungen
  • im Todesfall: Rente für Ihre Angehörigen
  • Wahlrecht: einmalige Kapitalzahlung oder lebenslang garantierte Rente
  • flexibler Rentenbeginn zwischen 62 und 70 Jahre

Sender & Produktionsunternehmen

  • minimaler Aufwand, große Wirkung
  • Stärkung eines positiven Images
  • Positionierung als faire, verantwortungsvolle Auftraggeber
  • Gewinnung guter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für erstklassige Produktionen
  • ein Beitrag für die Gesellschaft und gegen Armut im Alter 

Zahlen, Daten und Fakten

Die Pensionskasse Rundfunk

Mitgliederbestand

Der Mitgliederbestand am 31.12.2017 umfasst 16 763 Personen. Dies bedeutet einen Zuwachs von 1 224 Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr, dem eine Mitgliederreduktion um 300 Personen, von denen 165 Rente empfangen, gegenübersteht. Der Nettozuwachs betrug demnach 924 Mitglieder.

Zahl der Rentenempfängerinnen und -empfänger

Die Zahl der Rentenempfängerinnen und -empfänger stieg im Jahr 2017 um 113 Personen auf 3 204. Von diesen erhalten 505 Personen eine Hinterbliebenenrente und 80 eine Waisenrente.

Anstaltsmitglieder

Zum 31.12.2017 lag die Zahl der Anstaltsmitglieder bei 491, darunter waren mehr als 450 Produktionsunternehmen.

Beitragsaufkommen

Die Beiträge stiegen von 46.815 TEUR im Jahr 2016 auf 50.039 TEUR im Jahr 2017. Das entspricht einer Erhöhung um rund 6,9 Prozent.

Kapitalanlagen

Die Kapitalanlagen stiegen im Geschäftsjahr 2017 um 73.385 TEUR auf 1.373.638 TEUR. Den Zugängen von 205.198 TEUR stehen Abgänge von 131.427 TEUR und Abschreibungen von 386 TEUR gegenüber. Die Nettoerträge aus Kapitalanlagen betrugen 54.361 TEUR, die Bruttoerträge 36.856 TEUR. Die Nettoverzinsung lag 2017 bei 4,1 Prozent (Vorjahr: 4,4 Prozent), die Bruttoverzinsung bei 2,8 Prozent (Vorjahr: 2,9 Prozent).

Rückstellungen

Die Berechnung der Deckungsrückstellung muss nach Ziffer 5.24 der Satzung jährlich durch eine/-n versicherungsmathematische/-n Sachverständige/-n im Rahmen einer versicherungstechnischen Prüfung der Vermögenslage der Pensionskasse vorgenommen werden.

Die Deckungsrückstellung betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2016 1.228.885 TEUR. Nach der versicherungs-mathematischen Berechnung zum 31.12.2017 waren der Deckungsrückstellung 67.418 TEUR zuzuführen. Die Deckungsrückstellung zum 31.12.2017 weist 1.296.303 TEUR aus.

Die Verlustrücklage betrug zum 31.12.2017 98.854 TEUR, die Rückstellung für Beitragsrückerstattung 1.929 TEUR.


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Die Geschichte der Pensionskasse Rundfunk

1960er-Jahre
Die Rundfunkanstalten arbeiten verstärkt mit freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Das Problem der fehlenden Altersabsicherung der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird erkannt.

1969
Im März 1969 treffen die Intendanten von ARD und ZDF den Beschluss, ein Versorgungswerk für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzurichten.

1971
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und die Gewerkschaft Rundfunk-Fernseh-Film-Union, heute die Fachgruppe Medien in ver.di, gründen die "Pensionskasse für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Rundfunkanstalten", um freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Altersversorgung bieten zu können.

1990er-Jahre
Die Pensionskasse wird von der paritätisch zusammengesetzten Mitgliedervertretung und den ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitgliedern gelenkt. Die Mitgliederzahlen steigen und das Anlagevolumen liegt Ende der 1990er-Jahre bei über 700 Millionen Euro. Erste Strukturanpassungen werden fällig.

2000
Der neu eingesetzte Aufsichtsrat nimmt seine Arbeit auf. Er ist paritätisch besetzt und besteht aus insgesamt 6 Mitgliedern.

2008
Martin Schrader wird als erster hauptamtlicher Vorstand eingestellt und der Aufsichtsrat auf 10 Mitglieder vergrößert. Im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise, die auch die Pensionskasse Rundfunk vor Herausforderungen stellt, wird die Professionalisierung weiter vorangetrieben. Der Bereich Finanzen, Kapitalanlagen und Versicherungstechnik wird inhouse aufgebaut.

2009
Aus der "Pensionskasse für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Rundfunkanstalten" wird die "Pensionskasse Rundfunk". Außerdem erhält die Kasse nach einer umfangreichen Überarbeitung des Corporate Designs einen neuen Außenauftritt.

2013
Aktuar Frank Weidenbusch tritt als zweiter hauptamtlicher Vorstand sein Amt bei der Pensionskasse Rundfunk an.

2015
Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der folgenden Niedrigzinspolitik strukturiert der Vorstand gemeinsam mit den Gremien die PKR erfolgreich um: Die Laufzeiten der Kapitalanlagen wird an die Verpflichtungen angepasst (vollständiges Durationsmatching bei Aktiva und Passiva), der Garantiezins wird gesenkt und das Anlageportfolio diversifiziert. Die PKR ist heute grundsolide finanziert und erfüllt die aufsichtsrechtlichen Vorgaben vorbildlich. 

2016
ARD, ZDF, Produzentenallianz, BFFS, ver.di und die Pensionskasse Rundfunk verabschieden die Limburger Lösung Teil I für Auftragsproduktionen und Koproduktionen.

2017
Die PKR erhält den portfolio institutionell Award in der Kategorie "Bestes Risikomanagement", eine der bedeutendsten Auszeichnungen für institutionelle Anleger in Deutschland. Diese Ehrung attestiert der PKR, dass sie bestmöglich für die aktuellen Herausforderungen gewappnet ist und würdigt in höchstem Maße ihre erfolgreiche Umstrukturierung.

2018
ARD, ZDF, Produzentenallianz, Filmförderinstitutionen, BFFS, ver.di und die Pensionskasse Rundfunk verabschieden die Limburger Lösung Teil II für geförderte Koproduktionen.

Zum zweiten Mal in Folge gewinnt die Pensionskasse Rundfunk den portfolio institutionell Award - diesmal in der Kategorie "Beste Pensionskasse".

Die Pensionskasse Rundfunk ist mit knapp 20 000 Mitgliedern und einem Kapitalanlagevermögen von ca. 1,6 Milliarden Euro einer der wichtigsten Versicherer der Medienbranche. Neben allen 12 Rundfunkanstalten Deutschlands zählen auch über 400 freie Film- und Fernsehproduktionsunternehmen zu den Anstaltsmitgliedern.



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